Wildnishandwerkeln in dr Schwiz

Die letzten drei Wochen durfte ich mit den wilden Kollegen Jeremy und Philip in der Schweiz verbringen und wir übten uns am Gerben, Trommel-, Messer- und Knochenahlebauen. Danke für den Austausch und die schöne Zeit. Jetzt wissen wir auch wie man Hühner gerbt, Trommelrahmen aus Lindenbast- und Rinde improvisiert und mit Rohhaut zusammenbindet. Das Fell mit Eiche, Kaffee und Zwiebeln färbt, tiefgefrorenes Gehirn in den Schraubstock spannt um es mit dem Hammer zu zerteilen und das Fertigen von Bogenrecurves gar nicht so viel Hexenwerk ist wie es scheint. Auch durften wir erfahren dass es so viel noch zu entdecken und weiter zu vertiefen gibt. Das uringegerbte Wildschweinleder ist nicht gut geworden, dass es beim Gerben wichtig ist dem Einhirnen genügend Raum zu schenken um sich später Ärger mit dem Weichziehen der Haut zu ersparen, und das es so viele Käsefonduesorten gibt damit man rechtzeitig mit dem durchprobieren anfangen muss 🙂